„Salut! Numele meu este Sonja, eu sunt oaie. Ce mai faci?“
„Hallo! Mein Name ist Sonja, ich bin ein Schaf. Wie geht’s Dir?“

„Sunt bine, multumesc.“
„Mir geht es gut, vielen Dank Sonja.“

Wer hätte gedacht, dass Sonja Puschel rumänisch sprechen kann? Ich nicht. Ein Schaf hat unsere Herde bereichert!

Luna, muss ich mir um euch Sorgen machen oder hast du dich unter Kontrolle?“, fragte ich skeptisch. Sogleich hieb die ganze Truppe an, ich müsse unbedingt mit den Vorurteilen aufhören, schließlich seien sie alle Plüschis und nichts unterscheidet das eine vom anderen.

Zugegeben, Sonjas Anwesenheit hat mir auf sehr anschauliche Weise gezeigt, wie ich mich selbst gewisser Stereotype hingebe, ohne ausreichend zu reflektieren. Benno Hase war da wirklich überraschend klar in seiner Ansage an mich:

„Nimm das zurück und denke in Zukunft erstmal nach!“, worauf ich mich reumütig bei allen entschuldige und Besserung gelobe. Wir reden heute sicherlich noch einmal darüber: Schwarz – Weiß, Dumm – Klug, Dick – Dünn…

Nachdem das für den Augenblick geklärt scheint, frage ich auch Sonja Puschel zu ihrem Wunsch nach einem neuen Zuhause. Sie antwortet selbstsicher:

„Du hast soeben mitbekommen, wie das dumme Schaf und der böse Wolf gegeneinander ausgespielt werden. Das Schaf gewinnt in Wahrheit leider nie. Ich werde aussteigen, wenn ein armes Schaf von solchen Ausgrenzungen betroffen ist. Dort will ich helfen, die Welt im Kleinen zu verändern.“

*Gänsehaut und Schweigen*

Sonja Puschel hatte einen Amazon-Gutschein über 20,00 € dabei.