„Mein Name ist Hase. Du kannst Benno zu mir sagen. Hast du was zu futtern?“

„Selbstverständlich Benno, schön dich bei uns zu haben.“, und schon bin ich die erste Möhre los, doch auch um diesen Gesprächspartner ärmer.

Benno macht auf mich heute den Eindruck, als müsse er sich erstmal mit der neuen Umgebung anfreunden. Bis auf oranges Gemüse und meinen leckeren Salat scheint ihn wenig aus der Ruhe zu bringen. Ich halte ihn für einen flauschigen Freund, der lieber beim Kuscheln einem Flüstern zuhört, statt selbst viel zu sagen. Was er weiß, darüber schweigt er offenbar erfolgreich. Das dürfte seine großen Ohren und seinen leicht mürrischen Charakter erklären.

„Wo möchtest du auf der Tour aussteigen?“, musste ich ihn kurz unterbrechen.

„Ich sag’s dir noch ganz genau. Rechne aber damit, dass ich bei jemandem bleiben will, um den immer irgendwelche Menschen sind und der sich deshalb nur ganz leise mit mir unterhalten kann. Dafür bin ich wohl am besten geeignet.“